11.06.2012 – Die Form steigt

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Der Sommer steht vor der Tür, die Duathlonsaison ist bereits Geschichte und der erste Triathlon ist ebenfalls überstanden. Nachdem ich Mitte April noch mal 10 Tage mit einer Grippe ans Bett gefesselt war, standen Ende April meine beiden noch ausstehenden Duathlons in Lubmin und Waren auf dem Plan. Nach fast 14 Tagen ohne sportliche Betätigung ging es am 29. April über die Strecke 10/60/10 km an die stürmische Ostsee. Das ich mein Vorjahresergebnis nicht erreichen würde, stand für mir schon vorab fest, es locker angehen zu lassen. Es ging mir auch nur darum weitere Cup-Punkte einzufahren und diesen Wettkampf mehr als Training zu sehen. Mit einer Endzeit von 03:06:06 habe ich noch eine ganz ordentliche Zeit ins Ziel gebracht. Eine Woche später in Waren beim Duathlon über 5/30/5 km lief es dann schon wieder um Einiges besser. Mit 01:32:27 auf Rang 3 der Altersklassenwertung gekommen, konnte ich meinen Geburtstag mit der Familie am Abend noch kräftig feiern.
Im Monat Mai verschwanden dann auch endlich meine seit Januar andauernden Knieprobleme völlig, so dass ich wieder schmerzfrei trainieren konnte. Die Mai-Wochenenden wurden hauptsächlich zu langen Radausfahrten mit den RADGIGANTEN genutzt. Höhepunkt im Mai war dann das 3. RADGIGANTEN-EINZELZEITFAHREN. Bei herrlichen sommerlichen Temperaturen gingen 29 Teilnehmer auf die 19 Kilometerstrecke, um gegen die Uhr zu kämpfen. Ich belegte einen guten 4. Platz und war zufrieden einen Schnitt von fast 41 km/h in den Asphalt gebrannt zu haben.
Am ersten Juni-Wochenende stand der erste Triathlon in Papendorf im Wettkampfkalender. Der kleine See hatte nur 16 Grad, das Wetter war ok aber der Wind war doch recht kräftig. Die 650 Meter Schwimmen absolvierte ich wie immer von hinten. Viele viele Arme waren vor wieder vor mir. 78. nach dem Schwimmen. Nun hieß es auf dem welligen Radkurs Gas geben. Und des lief gut, musste es auch nach den vielen Trainingskilometern. So fuhr ich die siebtschnellste Radzeit und machte viele Plätze gut. Beim anschließenden Laufen quälte ich mich mehr als ich gedacht hätte und kam als 17. (AK 3.) ins Ziel.
Nur 24 Stunden später stand ich mit meinem Rennrad an der Startlinie zum 4. Mallißer Radrennen mit über 50 Gleichgesinnten. 4 Runden à 10 Kilometer sollten gefahren werden, wobei zum Ende jeder Runde ein richtiger Anstieg auf das Fahrerfeld wartete. Ca. 25 Fahrer blieben bis zum letzten Anstieg zusammen. Hier würde also die Entscheidung fallen. Mit Puls 185 ging es den letzten Anstieg rauf – nie unter 30 km/h und oben angekommen kämpften Radgigant-Kollege Michi und ich Felge an Felge um die Plätze. Im Zielsprint mit über 50 Sachen musste ich mich Michi dann hauchdünn geschlagen geben und wurde 6. (AK 4.)