27.08.2012 – Fast geschafft

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Im August stand für mich jedes Wochenende ein Triathlon-Wettkampf an. Da hieß es zwischen den Wettkämpfen nur noch leicht trainieren, um die Form zu halten. Los ging es am 04. August mit meinem Heimattriathlon in Dreenkrögen. Das Team FaGo hatte wieder ein schönes Event auf die Beine gestellt und bei optimalen Bedingungen reichte es für mich zum dritten Mal bei dieser Veranstaltung nur zu einem guten vierten Platz. Aber dennoch konnte ich mich freuen, zum ersten Mal unter einer Stunde geblieben zu sein. Über 500 Meter Schwimmen, 19 km Rad und 5 Kilometer laufen erreichte ich eine Zielzeit von 59:27 Minuten.
Eine Woche später ging es dann nach Güstrow zum olympischen Triathlon über 1,5/40/10 km. Bei insgesamt über 300 Startern auf der Sprint- und Olympischen Distanz war richtig was los auf dem Gelände des Inselsees.

Beim Schwimmen tat ich mich wieder gewohnt schwer. Mit Platz 55 nach den Schwimmen ging die Aufholjagt auf dem Rad los.Die 40 Kilometer absolvierte ich in 01:10:55 und beim abschließenden 10-Kilometer Lauf stand die Sonnte bereits sehr hoch und brachte den Planeten zum Glühen. Nach 02:20:23 war ich im Ziel und mit dem 16. Platz und in der Altersklassenwertung Platz 4 war ich ganz zufrieden.
Am heißesten Wochenende des Jahres stand der 30. Warnemünder Triathlon im Kalender. Nicht nur über 300 Sportler wollten an die Ostsee, sondern auch zahlreiche Touristen verstopften die Straßen Richtung Wasser. Direkt unter dem Warnemünder Wahrzeichen, dem Leuchtturm, befand sich die Wechselzone. Zum Schwimmen ging es in den 19 Grad kalten Alten Strom auf die 1,1 Kilometer lange Strecke. Ungefähr auf Platz 100 wechselte ich aufs Rad und machte mich auf die 40 Kilometer Radstrecke. Die ersten Kilometer waren echt riskant, da die Straßen nicht für uns Triathleten gesperrt waren, und zahlreiche Touristen hektisch einen Parkplatz suchten. Bei mir verlief aber alles ohne größere Probleme. Nur konnte ich an diesem Tag nicht meine beste Radperformance abrufen. Zurück in der Wechselzone, fast noch beim Absteigen mit einem anderen Sportler kollidiert, ging es auf die Laufstrecke. Die Hitze machte allen sichtlich zu schaffen. Auch ich tat mich schwer auf den 10 Kilometern entlang am Alten Strom. Doch zahlreiche Zuschauer pushten uns Sportler Richtung Ziel. Nach 02:13:15 kam ich als 43. ins Ziel.
Zum letzten Triathlon meiner Saison ging es nach Sternberg. Bei stürmischen Wetter war bereits im Wasser für die Athleten ein kräftiger Wellengang zu spüren. Als 53. von 108 Startern aus dem Wasser war voll ok für mich. Auf dem Rad und der profilierten Radstrecke lief es dann richtig gut für mich. Ich schnappte mir Fahrer für Fahrer und war nach der zweiten Disziplin bereits unter den Top 20. Das abschließende Laufen auf der ebenfalls welligen 5 km Strecke überraschte mich selbst. Mit der zweitschnellsten Laufzeit gelang mir noch mit Platz neun am Ende, mit einer Zeit von 01:07:50, der Platz unter die Top 10. (Altersklasse Platz 3)
Damit habe ich für diese Saison alle meine Triathlon-Wettkämpfe erfolgreich gefinisht. Nun steht nur noch der härteste Crossduathlon im Norden Anfang Oktober in Güstrow in meinem Wettkampfkalender.