2 Rennen + 2 Wochen Urlaub

Eingetragen bei: 2013 IRONMAN 70.3 | 0

Bevor es in meinen wohlverdienten Urlaub ging, stand noch am 22. Juni 2013 der Triathlon in Zarrentin im Kalender. Nach dem verkorksten Wochenende beim Berlin IRONMAN

Tri-Zarrentin

 wollte ich unbedingt ein gutes Ergebnis erreichen. der kleine aber feine Triathlon am Schaalsee wurde liebevoll organisiert. Leider waren Rad- und Laufstrecke nicht ausreichend gesichert und ausgeschildert. Das Schwimmen über 500 Meter lief gewohnt mittelprächtig. Als siebenter verließ ich das Wasser und nahm die Verfolgung auf dem Rennrad auf. Die an einigen Stellen gefährliche 20 km Radstrecke bewältigte ich souverän und kam als zweiter, dicht verfolgt von Drittplatzierten in die Wechselzone. Beim Laufen konnte ich mich dann mehr und mehr absetzen. Aber die 6,5 km Laufstrecke reichten nicht aus um den Führenden noch gefährlich zu werden. So freute ich mich über einen verdienten 2. Platz.Kurz bevor es dann für eine Woche mit der Familie nach London zum Sightseeing ging, erhielt ich noch eine überraschende Nachricht vom Stevens-Support. Ich hatte meine Stevens Volt Rennmaschine nach meinem Debakel in Berlin auf Grund eines Rahmen- und Tretlagerfehlers bei Stevens in Hamburg eingeschickt. Die wiederum zeigten sich so kulant, dass ich ein neues Stevens Volt Modell 2013 (das schöne schwarze) bekommen habe. Vielen Dank Stevens!!!
BIKEDas nasse Deutschland habe ich dann Richtung sommerliches London verlassen. Viel gesehen, vieles und Essen und natürlich viel gutes englisches Bier und mal gar kein Sport.In der Zweiten Urlaubswoche unternahm ich dann mit meiner Frau und Tochter eine Radtour über 5 Tage durch Mechpom. So ging es von Dreenkrögen zum Plauer See nach Bad Stuer. Am Zweiten Tag ging es über Krakow am See nach Malchow. Am dritten Tag wurde die Müritz mit Ziel Waren umrundet. Am Donnerstag ging es dann auf unserer Königsetappe über 87 Kilometer nach Groß Faden und von dort aus fuhren wir dann am Freitag wieder Richtung Heimat. Eine sportliche aber auch erholsame Woche mit der Familie ging zu Ende und für uns steht fest, in ähnlicher Art und Weise dieses zu wiederholen. Zu Hause wartete dann mein neues Bike auf mich. Schnell die wichtigsten Einstellungen vorgenommen und gleich einen Ausfahrt über 42 Kilometer gestartet. Was für ein Gefühl! Die Geometrie des Rades minimal abweichend zum Vorgänger aber es passt optimal. Körper und Rad gemeinsam verbunden zu einer schnellen Maschine. Dies musste unbedingt unter beweis gestellt werden. So ging es gleich am Samstag nach Grevesmühlen zum ALUMAN. Ein Sprinttriathlon über 500 Meter im Ploggensee, 21,5 km anspruchsvolle Radstrecke mit einigen Höhenmetern und anschließenden 6,5 Kilometer (2 Runden) um den Ploggensee. Ca. 60 Starter wolletn sich dieses Event nicht entgehen lassen und gegen 15:30 Uhr wurden die Sportler auf die Schwimmstrecke geschickt.
Tri-Zarrentin

Nicht schnell aber erholt überstand ich das Schwimmen und verließ das Wasser als 20. Bereits auf dem Weg in die Wechselzone und in der Wechselzone konnte ich einige Athleten hinter mir lassen. Nun fing der Spass an. Es ging mit meiner neuen Maschine auf den Radkurs und es lief richtig gut. An der Wendeschleife war ich bereits auf Platz 6 vorgefahren und hatte alle vor mir in Sichtweite. Schon jetzt wusste ich das ich alles erster vom Rad absteigen würde. Bei Kilometer 13 gesellte sich ein Lutscher in meinen Windschatten, der mich dann fast den ganzen Rest der Radstrecke im Windschatten begleitete. Zu diesem Zweitpunkt des Rennens war ich so von mir überzeugt, dass ich angenommen habe, auf der Laufstrecke meinen ersten Triathlonsieg perfekt zu machen. Bei Kilometer 19 übernahm ich die Führung auf dem Rad und kam in die Wechselzone. Dicht gefolgt vom Lutscher und drei weiteren Triathleten. Fast zeitgleich gingen alle zusammen auf die Laufstrecke. Der Lutscher übernahm die Führung und machte pro Kilometer ca. 5 Sekunden auf mich gut. Auf einen sicheren zweiten Rang kam ich dann mit einer Gesamtzeit von 01:11:12 als moralischer Sieger ins Ziel. Knappe 40 Sekunden machten den Unterschied beim Laufen, die sich der Lutscher über mehr als 5 Kilometer auf der Radstrecke bei mir hinten ausruhen konnte. Trotzdem bin ich glücklich und zufrieden über meine sportlich-faire Leistung. Und mit der mit Abstand besten Radzeit (fast 2 Minuten Vorsprung) des Tages hab ich meine gute Form auf dem Rad unterstrichen.
Nun wird im Juli, da keine weiteren Wettkämpfe anstehen weiter an der Form gearbeitet, damit im August wieder der Wettkampfmodus aufgenommen werden kann.