2013 ist durch

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Nur noch die Silvesterparty rocken, dann ist 2013 auch schon Geschichte. Und aus sportlicher Sicht war es ein sehr gutes Jahr für mich, auch wenn nicht immer alles glatt gIMG_3356elaufen ist. Mit neuem Zeitfahrrad in die Saison gestartet, kam der erste Schock. Ein Riss im Rahmen meiner neuen Zeitfahrmaschine. Zum Glück nahm sich Stevens in Hamburg der Sache mühevoll an und stellten mir ein neues Rad zur Verfügung. Es war sogar das neuere Modell. Doch bei meinem ersten wichtigen Wettkampf 2013, beim IRONMAN Berlin sollte für mich das Rennen bereits auf beim Radaufstieg vorbei sein. Eine gebrochene Klickpedale besiegelte mein Ausscheiden. So wurde Keo als Pedalsystem meiner Räder für immer und ewig verbannt und auf Shimano Dura Ace umgestiegen. Auf den folgenden fünf Vorbereitungswettkämpfen für meinen zweiten IRONMAN  in Österreich landete ich immer auf dem Treppchen. Sogar mein erster  Triathlonsieg ist dabei herausgesprungen und ich konnte somit mit meiner Tochter gleichziehen. Somit haben die Lästereien am Essentisch endlich ein Ende gefunden.
Der IRONMAN Zell am See hat dann vollstens für die Misere in Berlin entschädigt. Geflasht von der wunderschönen Region schwebte ich auf Wolke sieben und fühlte mich richtig gut. Ich wusste ich hatte mich perfekt auf dieses Rennen vorbereitet und würde mein Maximum abrufen können. Was ich nicht beeinflussen konnte war das Wetter. Sommerliche Temperaturen weit über 20 Grad genoss ich zusammen mit meiner Familie die Tage vor dem Wettkampf. Am Raceday war dann alles wie beim meinem IRONMAN 2011 in Frankfurt. 11 Grad Lufttemperatur und Dauerregen auf dem Rad. Doch es war mein Tag. Nach dem Schwimmen ging die Post ab und ich fuhr die 90,1 km mit dem Rad in sehr guten 02:23 Stunden was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von fast 38 km/h bedeutete. Für den abschließenden Halbmarathon hatte ich noch richtig schnelle Beine, um nur 01:30 Std. für die Laufstrecke zu benötigen. Am Ende Platz 175 von fast 2.000 Startern, 27. In der Altersklasse mit einer Zielzeit von 04:43:32. Aber ohne Fleiß kein Preis. Dank digitaler Möglichkeiten der Trainingsaufzeichnung bin im Jahr 2013 auf 365 Trainingseinheiten gekommen und habe dafür 412 Stunden in Anspruch genommen. Was für Zahlen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ich noch mal diesen Zeitaufwand betreiben kann und werde.
In diesem Jahr bin ich  1.142,5km gelaufen, 4.481 km Rennrad gefahren, 97 km geschwommen. Dazu kommen 655 km Mountainbiking, 46,75 Stunden (entspricht 1.168 km) Spinning, 45 Stunden Krafttraining und bei 11 Wettkämpfen bin ich an den Start gegangen.
Für 2014 wünsche ich mir, dass ich meiner Faszination Triathlon weiter nachgehen kann, vielleicht nicht mehr in der Intensität aber mit der gleichen Leidenschaft, denn einige Hürden wollen noch genommen werden. Danke an meine Familie, dass sie mir die Zeit geben, es ist ja mittlerweile sehr viel Zeit, um meiner Leidenschaft nachzugehen.