In Stove hat wieder alles gepasst

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Beim Triathlon in Stove über die Sprintdistanz von 0,45/24/5 km hat es für mich zur Titelverteidigung gereicht. Von meinen Stover Triathlonfreunden schon bei der Ankunft am Wettkampfort wieder als Titelfavorit ausgesprochen, stand ich schon etwas unter Druck. IMG_5479Auch waren deutlich mehr Athleten am Start als im Vorjahr und nicht alle von Ihnen konnte ich wirklich vorab einschätzen, da sie mir völlig unbekannt waren. Der geniale Moderator der Veranstaltung, der sich als ein wahrer Fan meines Internetblocks outete, tat sein übriges, um mich zusätzlich unter Druck zu setzten. Vor sechs Tagen hatte ich mich noch in Wiesbaden auf der Halbdistanz gequält und nun stand ich mit noch anständigen Muskelkater an der Startlinie in Stove.
Das Schwimmen verlief für mich gut. Auf der kleinen Runde verzichtete ich auf den Neo und kam ca. als 8. in die Wechselzone. Durch meinen schnellen Wechsel bestieg ich mein Bike als bereits an Position vier liegend. Die beiden Triathleten an Platz zwei und drei hatte ich bereits nach den ersten 1000 Meter geschnappt aber der Erstplatzierte war ca. 300 Meter vor mir. Wir fuhren fast ein identisches Tempo, so dass sich auf der ersten Hälfte der Strecke der Abstand nicht verringerte. Erst als ein Platzregen und zusätzlich böiger Wind aufkam konnte ich zum Führenden aufschließen. An einen kurzen Anstieg folgte eine Attacke von mir, die aber nur kurzfristig Bestand hatte. Ich wurde wieder von meinem Kontrahenten überholt und ich beschloss, im korrekten Abstand bis in die Wechselzone hinter ihm zu bleiben, da ich mich beim Laufen stärker einschätzte. Aber kurz vor der Wechselzone nutzte ich die Gelegenheit zur erneuten Führung. Mein starker Gegner beschloss bereits beim Radfahren aus seinen Radschuhen zu schlüpfen und musste sein Tempo verringern. Ich hingegen ziehe meine Schuhe immer erst am Wechselplatz aus. Somit konnte ich eine Lücke zwischen uns reißen, hatte wieder einen superschnellen Wechsel und begab mich mit etwa 50 Metern auf die 5km Laufstrecke. Auch Banschi kam mir schon vom Rad entgegen und ich spürte, dass er heute das Zeug hat noch auf Platz zwei zu laufen. Ich kam auf der Laufstrecke gut in Tritt und vergrößerte nach dem ersten Kilometer gleichmäßig meinen Abstand. So konnte ich relativ ungefährdet mit einem Vorsprung von 01:30 Minuten den Jubel von den Bewohnern aus ganz Stove genießen uns als erster ins Ziel einlaufen. Somit ist meine Titelverteidigung, auch wenn sie sehr anstrengend war, geglückt. Und RADGIGANTEN-Kollege Banschi hat mit seinem Zweiten Platz für ein hervorragendes Teamergebnis gesorgt.
Vielen Dank an die Stover – Ihr wart wieder der Burner !!!