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Meine beiden ersten und einzigen Triathlonwettkämpfe zur Vorbereitung auf die DSCF6515Langdistanz Roth standen die letzten beiden Wochen im Kalender. Zuerst ging es nach Geesthacht an die Elbe zur olympischen Distanz. Ein top durchorganisierter Wettkampf mit großzügiger Wechselzone, guter Schwimmstrecke, schnellem Radkurs und flacher Laufstrecke wartete auf mich. Nur das Wetter spielte mal wieder nicht mit. Bei der Ankunft am Wettkampfort wiedermal Regen. Bis zum Start war es aber wieder trocken und so blieb es auch. Die Lufttemperatur lag bei 15 Grad und so freuten sich alle Starter auf das Wasser, welches mit 19,5 Grad hingegen richtig warm war. Die 1,5 km Schwimmstrecke war nach 27:18 Minuten für mich beendet und ich bestieg mein Bike für meine Lieblingsdisziplin an Position 22 liegend. Der Radkurs war DSCF6577ganz nach meinem Geschmack.  Flach, auf den ersten 5 km der Elbe entlang mit Rückenwind, um dann wieder mit Gegenwind die Strecke zurückzufahren. Dieser Kurs musste somit viermal gefahren werden und man behielt seine Konkurrenz immer schön im Auge. Ich arbeitete mich durchs Feld immer weiter nach vorne. Bis auf Platz sieben ging es für mich mit der drittschnellsten Radzeit des Tages. In der DSCF6637Wechselzone angekommen wurde das Bike gegen die Laufschuhe eingetauscht und ich ging auf die abschließenden 10 Kilometer. Auf dem Rad hatte ich meine vollen 100% abgerufen und beim Laufen wollte ich nun etwas lockerer und kontrolliert bis ins Ziel laufen, um auch ja keine Verletzung durch einen
Krampf oder Zerrung zu riskieren. Trotzdem war ich sehr zügig unterwegs und behauptete meinen siebten Platz bis in Ziel. Mit einer Gesamtzeit von 02:11:47 reichte es am Ende auch wieder für einen Podiumsplatz in der Altersklassenwertung (Platz 2)
Sechs Tage später war dann der Triathlon am schönen Schaalsee in Zarrentin an der Reihe. Über die schnelle Sprintdistanz vom 500 Meter Schwimmen knappen 20 km Rad und 6,5 km Laufen sollte nochmal kräftig Laktat durch die Venen geschossen werden. Das Schwimmen lief diesmal nicht so optimal. Auch beim Radfahren kam ich anfangs nicht richtig in Tritt. Erst nach etwas 13 Kilometern hatte ich meinen Rhythmus gefunden, da war die Radstrecke aber auch schon fast wieder beendet. Auch hier begab ich mich als siebter auf die Laufstrecke, um nach einigen Positionswechsel auch hier am Ende als siebter über die Ziellinie zu laufen. Und noch eine Parallele zum Geesthacht-Triathlon denn in der Altersklasse stand ich mit Platz zwei auch wieder auf dem Podium.
Nun beginnt für mich so langsam die Taperphase bis Roth. Die Umfänge werden runtergeschraubt, um den Körper Gelegenheit zu geben sich bis Roth voll aufzuladen.