Mein 100. Triathlon bei der Challenge Prag

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Mein 100. Triathlon bei der Challenge Prag und ich bin dankbar. Dankbar darüber, dass mich dieser fantastische Sport seit 16 Jahren begleitet. Ich bin glücklich gesund zu sein, um den Triathlon mit voller Leidenschaft zu leben auch wenn gerade ab der Mitteldistanz der Sport oftmals zur Quälerei werden kann. Aber wer mich kennt, der weiß, dass ich trotz gewaltiger mentaler und physischer Herausforderungen in diesem Sport immer mit Freude einem Lächeln im Gesicht dabei bin. Also auf die nächsten …

Die Challenge Prag ist eine tolle Veranstaltung mitten in der City. Geschwommen wird in der Moldau, die mit 17 Grad, trotz der hohen Lufttemperaturen, relativ frisch ist. Als Radgarten wird eine der Modaubrücken genutzt, was wirklich ein cooles Bild abliefert. Die zahlreich gutgelaunten Volunteers entlang der Strecke waren sich nicht zu schade, die Athleten kräftig anzufeuern und zu verpflegen. Also das Gesamtpaket Challenge Prag stimmt und lohnt sich auf jeden Fall.

Nun zu meinen 100. Triathlon.
In der Mittagssonne 12:30 Uhr fiel mein Startschuss. Beim Schwimmen war ich die ersten 300 Meter regelrecht in einer Waschmaschine. Mit 38 Minuten und Platz 452 war es wieder keine dolle Schwimmzeit. Die ersten Radkilometer raus aus der Stadt ins Prager Hinterland verliefen flach und richtig gut. Mit einem Schnitt von über 39km/h auf den ersten 10 Kilometern wollte ich schon fast euphorisch werden. Aber dann wurden die kommenden 70 Kilometer zu einer richtigen Quälerei. Nicht nur für mich, sondern für ganz viele Athleten. Die Strecke mit rauen Asphalt glich einer Hügellandschaft mit einigen knackigen harten Anstiegen, dass ich mir oftmals noch eine kleinere Übersetzung am Rad gewünscht hätte. Es war definitiv bisher meine härtestes Radstrecke auf der Mitteldistanz. Dazu noch die stechende Sonne von oben mit um die 30 Grad. Ich brauche um gut Radfahren zu können möglichst einen gleimäßigen Rhytmus, was hier definitiv nicht möglich war. Nach 90 Kilometer stand der Schnitt bei knapp über 32,5 km/h. Platz 225 beim Rad.
Auf zum Halbmarathon, mit Beinen, die vom Radeln schon ordentlich Körner gelassen haben. Der Kurs ging entlang beider Uferseiten der Moldau auf drei Loops. Halbwegs vernünftig brachte ich dann meinen Lauf über die Runden und meine Uhr blieb im Ziel bei 5:23:59h stehen. Ein langer Tag, der aber mit Platz 241 gesamt und 45. in der Altersklasse so für mich voll in Ordnung geht.