Triathlon in Satow

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Heute verschlug es mich zum Triathlon in die Kleinstadt Satow südlich von Rostock. Erst unter der Woche habe ich mich entschieden dort an den Start zu gehen, denn irgendwie wollte mein Kopf am Wochenende etwas Wettkampffeeling schnuppern.

Der Sprint-Triathlon  über 600m – 20km ‍- 5km hat einen besonderen Charme. Klein aber fein. Er wird hauptverantwortlich von Michaela und Arian Zerbel und ihrem Helferteam organisiert. Ohne viel Schnickschnack geht es hier einfach um den Spaß an der Sache. Man fühlt sich hier schon etwas in die Vergangenheit zurückversetzt, denn Transponder und professionelle Zeitnahme sowie Startnummernband, Musik, Mikro und Zielbogen wird hier mit Absicht weggelassen. Einfach eine tolle familiäre Atmosphäre.

Mein Schwimmen fühlte sich gar nicht so schlecht an aber irgendwie kam ich von 28 männlichen Starten nur als 12. aus dem Wasser. Ginge ja noch aber ich hatte mit fast drei Minuten schon einen ordentlichen Rückstand auf die Führenden.
Die Radstrecke versprach einen welligen Kurs und der kräftige Wind tat sein Übriges, um es uns schwer zu machen.
Ich kam gar nicht richtig in meinen Rhythmus und fühlte, dass mein 42 Jahre alter Dieselmotor heute nicht so richtig auf Touren kam. Es ging dennoch einige Plätze nach vorne und ich kam an Platz sechs liegend wieder in die Wechselzone.
Die abschließenden fünf Laufrunden um den Satower See gestalten sich für mich ähnlich wie auf dem Rad. Meine Beine wollten heute nicht so, wie ich gerne gewollt hätte. Dennoch recht flott sammelte ich noch einige Mitstreiter ein und kam als Drittplatzierter noch zufrieden ins Ziel.

Kommenden Samstag wartet ebenfalls eine geile Triathlon-Veranstaltung in Parchim auf mich. Also Raik-Beine stellt euch drauf ein, jetzt habt ihr eine Woche Zeit.